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Aphorismen und Sprichworte
 
- Teil 1 -
gesammelt von Johannes Fritzsche

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   Letzte Aphorismen eingefügt am 16.01.2010


Ohne Vorgeplänkel zu den Aphorismen

Ich bin ein Freund von Aphorismen und sammle diese "Gedankensplitter, kurz hingeworfene, geistreiche Gedanken, Sinnsprüche" (Duden).

Manchmal sind diese kurzen Sinnsprüche wie Schlüssel: Sie schließen eine Lebenssituation so auf, dass man ein Aha-Erlebnis hat und sich eine Tür zur Deutung öffnet: "Das passt ja genau in meine Situation..."

Sie bieten außerdem eine Menge Lebensweisheit und Lebenshilfe in knappster Form.

Und wer's lieber grundsätzlich und philosophisch mag: Bitteschön:

"Aphoristik ist eine Möglichkeit, in Antithesen zu denken, ohne sich sogleich zu Synthesen verführen zu lassen. Mit Synthesen beginnt der Schwindel und, schlimmer, der Terror der Systeme. Der Aphorismus ist eine antiheglianische Form." So der Schweizer Schriftsteller und Pfarrer Kurt Marti in seinem Buch "Zärtlichkeit und Schmerz" unter der Überschrift "Antithetisch bleiben".

Ich freue mich über weitere Aphorismen meiner BesucherInnen, die Ihr im "Gästebuch für Eure Aphorismen" eintragen könnt!


1
Vielleicht lächelt der zunehmende Mond

ungläubig, wenn man ihm sagt, dass er ein
Bruchstück ist, das auf Vollendung wartet.
(R. Tagore)

2
Heutzutage
kaufen viele Leute mit dem Geld,
das sie nicht haben, Sachen,
die sie nicht brauchen,
um damit Leuten
zu imponieren,
die sie nicht
mögen.
(Ernst Bloch)

3
Die Friedhöfe liegen voller Menschen,
ohne die die Welt nicht leben konnte.
(Irisch)

4
Schon wegen der Neugier
ist das Leben lebenswert.

(Jüdisches Sprichwort)

5
Wir wissen zwar nicht, wo wir hin wollen,
aber dafür sind wir schneller dort.
(Georg Kreisler)

6
Wenn ihnen etwas zu nahe geht,
rufen sie: Das geht zu weit!
(Erich Fried)

7
Sieh nach den Sternen -
gib acht auf die Gassen.
(Wilhelm Raabe)

8
Die Schwäche der Kraft besteht darin,
nur an die Kraft zu glauben.
(Paul Valéry)

9
Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung,
warum nicht auch sein Herz?
(Altindische Weisheit)

10
Damit das Mögliche entsteht,
muss immer wieder das
Unmögliche versucht werden.
(Hermann Hesse)

11
Selbst
eine schwere Tür
hat nur einen
kleinen Schlüssel
nötig.
(Charles Dickens)

12
Wir kommen nie aus der Traurigkeit heraus,
wenn wir uns ständig den Puls fühlen.
(Martin Luther)

13
Viel ist schon gewonnen,
wenn nur einer aufsteht und Nein sagt.
(Bert Brecht)

14
Nur von Verwandelten
können Wandlungen ausgehen.
(Sören Kierkegaard)

15
Jeder ist berufen,
etwas in der Welt zur Vollendung zu bringen.
(Martin Buber)

16
Wer viele Schätze anhäuft,
hat viel zu verlieren.
(Laotse)

17
Lasst uns die Zukunft voraussehen,
damit sie nicht über uns hereinbricht.
(Jadwiga Rutkowska)

18
Es ist die Hoffnung,
die den Schiffbrüchigen mitten im Meer veranlasst,
mit seinen Armen zu rudern,
obwohl kein Land in Sicht ist.
(Ovid)

19
Gott weiß, dass ich da bin.
Und das genügt mir.
(Johannes XXIII.)

20
Den wahren Geschmack des Wassers
erkennt man in der Wüste.
(Jüdisches Sprichwort)

21
Im Frieden leben
erfordert nicht große Worte,
sondern viele kleine Schritte.
(?)

22
Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
(Martin Luther King)

23
Es ist unmöglich
die Fackel der Wahrheit
durchs Gedränge zu tragen
ohne jemandem den Bart
zu versengen.
(G. C. Lichtenberg)

24
Erst muss, bevor die Welt sich ändern kann,
der Mensch sich ändern.
(Bert Brecht)

25.
Gelassenheit im Verzicht
ist eine Vorübung im Schenken und Mitteilen.
Wer sich vor einem Verlust nicht fürchtet,
der ist auch nicht verdrießlich beim Geben.
(Quintus S. F. Tertullian, um 200)

26
Wer sich vor dem Ertrinken fürchtet,
tut besser, schwimmen zu lernen,
als dem Wasser auszuweichen.
(Karl Heinrich Waggerl)

27
WIDERSTAND
Jeder Terror rechtfertigt sich
mit objektiven Notwendigkeiten.
Um so mehr gilt es,
unbeirrt subjektiv zu sein.
(Kurt Marti)

28
FOLIE DIVINE
Gott?
Jener Große, Verrückte,
der noch immer
an Menschen glaubt.
(Kurt Marti)

29
Nicht was wir erleben,
sondern wie wir empfinden, was wir erleben,
das macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

30
Man kann die Welt nur nach dem verstehen,
was man erlebt.
(Antoine de Saint-Exupéry)

31
Jeden Morgen
soll die Schale unseres Lebens hingehalten werden,
um aufzunehmen, zu tragen und zurückzugeben.
(Dag Hammarskjöld)

32
FRAGE
Gott,
so denkt man oft,
so verkünden Eiferer lauthals,
sei Antwort.
Spröder sagt die Bibel,
dass er Wort sei.
Und wer weiß,
vielleicht ist er
meistens Frage:
die Frage,
die niemand sonst stellt.
(Kurt Marti)

33
Nur das ist Liebe:
Immer wieder die Kraft aufbringen,
den einzelnen als den Besonderen zu sehen.
(Luise Rinser)

34
Der Mensch
wird am Du zum Ich.
(Martin Buber)

35
Nichts macht uns feiger und gewissenloser
als der Versuch, von allen Menschen geliebt zu werden.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

36
Du weißt nicht,
wie schwer die Last ist,
die du nicht trägst.
(Afrikanisches Sprichwort)

37
Die täglichen Menschenerlebnisse sind die tiefsten,
wenn man sie von der Gewohnheit befreit.
(Robert Musil)

38
DICHTER
Vielleicht hält Gott sich einige Dichter
(ich sage mit Bedacht: Dichter!),
damit das Reden von ihm jene heilige Unberechenbarkeit bewahre,
die den Priestern und Theologen abhanden gekommen ist.
(Kurt Marti)

39
Gott ist so groß,
dass wir uns nicht klein machen müssen,
damit er groß wird.
(Johannes Fritzsche)

40
WÜNSCHE
Wie, wenn Wünsche nicht fertig werden, wenn der Tod ihnen zuvorkommt?
Und doch wäre dies das geringere Übel.
Trauriger ist's, wenn die Wünsche fertig sind,
aber der Tod nicht kommen will.
(Kurt Marti)

41
Die einen wachsen,
für andere ändert sich der Maßstab.
(Wieslaw Brudzinski)

42
Wenn unsere eigenen Gefühle im Vordergrund stehen,
können wir nicht mitfühlend sein;
wenn wir uns nur nach anderen Leuten richten,
ohne Rücksicht auf unsere eigenen Bedürfnisse,
können wir nicht wir selbst sein.
(Ruth Cohn)

43
Wenn wir aufhören,
den Sinn unseres Handelns nur am Ergebnis zu messen,
tun wir den ersten Schritt in ein erfülltes Leben.
(?)

44
Wer hindert uns eigentlich daran,
das zu tun,
was wir von anderen erwarten?
fragte Herr ZETT.
(Kurtmartin Magiera)

45
Nur der wagt es,
bis an die Grenze zu gehen,
der weiß, dass auch dahinter noch Leben ist.
(?)

46
Ein Freund ist ein Mensch,
vor dem man laut denken kann.
(Ralph Waldo Emerson)

47
Hier stehe ich.
Ich kann auch anders.
(Johannes XXIII.)

48
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupéry)

49
Etwas schön finden
heißt ja wahrscheinlich vor allem:
Es finden.
(Robert Musil)

50
Freude ist gespürtes Leben.
(Michael Horatczuk)

51
Niemand lebt davon,
dass er das Leben verneint.
(André Malraux)

52
Glauben heißt:
durch den Horizont blicken.
(Aus Afrika)

53
Vergessen führt zu einem Leben in der Fremde.
Erinnern ist das Geheimnis der Erlösung.
(Baal Schem Tov)

54
Humor ist der Knopf,
der verhindert,
dass uns der Kragen platzt.
Joachim Ringelnatz

55
Ohne Lächeln kommt der Mensch,
ohne Lächeln geht er.
Drei fliegende Minuten lang
war er froh.
(Jean Paul)

56
Der Humor ist keine Gabe des Geistes,
er ist eine Gabe des Herzens.
(Ludwig Börne)

57
Lache,
und die Welt lacht mit dir,
weine,
und du weinst allein.
(Amerikanisches Sprichwort)

58
Kinder, die viel lachen,
kämpfen auf der Seite
der Engel.
(?)

59
Glaube ist der Vogel,
welcher singt,
wenn die Nacht noch
dunkel ist.
(Rabindranath Tagore)

60
Gott gebe mir
die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;
den Mut,
Dinge zu ändern, die ich ändern kann;
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.
(Christoph Oetinger)

61
Gott ist die einzige Stelle,
wo wir etwas anderes hören
als Anklage.
Hier hören wir unseren
Freispruch.
(H. J. Iwand)

62
Einen Menschen lieben,
heißt ihn so sehen, wie
Gott ihn gemeint hat.
(F. M. Dostojewski)

63
Gottes Wege sind die Wege, die er selbst gegangen ist
und die wir nun mit ihm gehen sollen.
(Dietrich Bonhoeffer)

64
Es gibt eine Gemeinschaft mit Gott
durch die Welt.
(Teilhard de Chardin)

65
Freundschaft ist kostbarer als Geld.
Lieber Geld verlieren als Freunde.
(Aus Madagaskar)

66
Gut zusammen leben
ist wichtiger
als Geschäfte machen.
(Aus Madagaskar)

67
In welche Hand man sich auch schneidet,
der ganze Körper spürt den Schmerz.
(Aus Madagaskar)

68
Menschen,
die aus der Hoffnung leben,
sehen weiter.
Menschen,
die aus der Liebe leben,
sehen tiefer.
Menschen,
die aus dem Glauben leben,
sehen alles in einem anderen Licht.
(Lothar Zenetti)

69
Es gefällt dem Herrn,
in der Nacht zu kommen.
Darum
fürchte die Nacht nicht.
(Heinrich Jung-Stilling)

70
Beim Bau des Münsters in Freiburg
wurden drei Steinmetze nach ihrer Arbeit gefragt.
Der erste antwortete: "Ich behaue Steine."
Der zweite entgegnete: "Ich verdiene Geld."
Der dritte überlegte und sprach: "Ich baue am Dom."
(?)

71
Es gibt Worte,
die sind wie eine Herberge.
(Gerhard Ebeling)

72
Wir müssen bereit werden,
uns von Gott unterbrechen zu lassen.
(Dietrich Bonhoeffer)

73
Vögel singen
in einer Welt
die krank
lieblos
ungerecht ist
vielleicht haben sie recht
(Andrea Schwarz)

74
Gott bittet uns, ihn zu lieben,
nicht weil er unsere Liebe zu ihm braucht,
sondern weil wir unsere Liebe zu ihm brauchen.
(Franz Werfel)

75
In dem Maße, wie wir es vermeiden,
unser Leben an etwas zu setzen,
entleeren wir es.
(José Ortega y Gasset)

76
In jedem Menschen ist ein Abgrund;
den kann man nur mit Gott füllen.
(Blaise Pascal)

77
Auch eine Reise
von tausend Meilen
muss mit
einem Schritt
beginnen.
(Aus China)

78
"Jedes Ding
hat zwei Seiten",
warum aber starren wir dann oft
nur auf die eine,
die uns lähmt und
unglücklich macht?
(L. Seitz-Ransmayr)

79
Glück
ist das einzige,
das wir
schenken können,
ohne
es zu besitzen.
(Halen)

80
Wir können
nur das wirken,
was wir
in uns selbst
verwirklicht
haben.
(Ina Seidel)

81
Der Glaube
an das Gute
im Menschen
vermehrt das Gute
in der Welt.
(Hans Margolius)

82
Nur so viel
wird dir von außen
zuströmen,
als du innerlich
zu empfangen
fähig bist.
(L. Seitz-Ransmayr)

83
Man darf das Schiff
nicht an einen
einzigen Anker
und das Leben
nicht an eine
einzige Hoffnung
binden.
(Epiktet)

84
Ich suchte meinen Bruder
und er entzog sich mir
ich suchte meine Seele
und ich fand sie nicht.
Ich suchte Gott
und ich fand sie alle drei.
(Herkunft unbekannt)

85
Es gibt
eine Distanz
der Liebe,
die dem
Mitmenschen
Raum lässt.
(Willy Kramp)

86
Alles beginnt mit der Sehnsucht.
(Nelly Sachs)

87
Von dem, was man heute denkt,
hängt das ab,
was morgen
auf den Straßen und Plätzen gelebt wird.
(José Ortega y Gasset)

88
Der Mensch ist eine Sprache,
in die Gott übersetzt werden kann.
(Romani Guardini)

89
Das Wort, das dir hilft,
kannst du dir nicht selbst sagen.
(Äthiopisches Sprichwort)

90
Brot öffnet
jeden Mund.
(Stanislaw Jerzy Lec)

91
Kein Mensch ohne Charakter
kann mit Würde faulenzen.
(Robert Lemke)

92
Widerwärtigkeiten sind Pillen,
die man schlucken muss,
nicht kauen.
(Georg Christoph Lichtenberg)

93
Um an die Quelle zu kommen,
muss man gegen den Strom schwimmen.
(Polnisches Sprichwort)

94
Das Schweigen ist für das Wort wie ein Netz,
das unter dem Seiltänzer ausgespannt ist.
(Max Picard)

95
Besser ein Licht anzünden
als auf die Dunkelheit schimpfen.
(Chinesisches Sprichwort)

96
Es ist schlimm, wenn ein Mensch keine Feste mehr feiern mag oder kann.
Dann ist ihm die Pflicht oder die Sorge oder die Angst oder die Schuld
über den Kopf gewachsen. Er ist nicht mehr frei.
(Ernst Lange)

97
Keine Straße ist lang
mit einem Freund an der Seite.
(Herkunft unbekannt)

98
Du siehst Dinge und fragst: "Warum?"
Aber ich träume von Dingen,
die es nie gegeben hat,
und sage: "Warum nicht?"
(George Bernard Shaw)

99
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
(Herkunft unbekannt)

100
Altsein ist ein herrlich Ding,
wenn man nicht verlernt hat,
was Anfangen heißt.
(Martin Buber)

101
Ich rate,
lieber mehr zu können, als man macht,
als mehr zu machen, als man kann,
bis man soviel macht, wie man kann.
(Bert Brecht)

102
Traurige trösten
heißt:
ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen.
(Herkunft unbekannt)

103
Gott ist so groß,
dass er es wohl wert ist,
ihn ein Leben lang zu suchen.
(Teresa von Avila)

104
Seine Grundsätze soll man für die wenigen Augenblicke aufsparen,
in denen es auf Grundsätze ankommt.
Für das meiste genügt ein wenig Barmherzigkeit.
(Albert Camus)

105
Fanatismus ist immer ein Zeichen verdrängten Zweifels.
(C. G. Jung)

106
Alle Liebe hat einen großen Weg vor sich,
der Hass steht immer vor einer Wand.
(Ludwig Reeg)

107
Christus ist im Leiden bis an das Ende der Welt.
(Roland de Purry)

108
Wer das Böse ohne Widerspruch hinnimmt,
arbeitet in Wirklichkeit mit ihm zusammen.
(Martin Luther King)

109
Es ist schön, zu leben,
weil leben anfangen ist, immer,
in jedem Augenblick.
(Caesare Pavese)

110
(Übers Christsein)
Rede nur, wenn du gefragt wirst;
aber lebe so, dass man dich fragt.
(Herkunft unbekannt)

111
Glaube, dem die Tür versagt,
steigt als Aberglaub' ins Fenster.
Wenn die Gottheit ihr verjagt,
kommen die Gespenster.
(Emanuel Geibel)

112
Wir sind nicht nur verantwortlich für das,
was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun.
(Jean Baptiste Molière)

113
Hoffnungslosigkeit darf es nicht geben,
wenn Menschen mit Menschen leben.
(Karl Jaspers)

114
Lebe, wie du zu leben gewünscht haben wirst,
wenn du stirbst.
(Geller)

115
Viele studieren,
wie man das Leben verlängern kann,
dabei müsste man es doch
vertiefen.
(Luciano di Crescenzo)

116
Viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern.
(Herkunft unbekannt)

117
Wende dein Gesicht
der Sonne zu,
so fallen
die Schatten
hinter dich.
(Aus Thailand)

118
Die gefährlichsten Herzkrankheiten
sind immer noch
Hass, Neid und Geiz.
(Pearl S. Buck)

119
Das Leben zwingt den Menschen
zu allerlei freiwilligen Handlungen.
(Stanislaw J. Lec)

120
Das Glück kann man nur multiplizieren,
indem man es teilt.
(Albert Schweitzer)

121
Du bist nicht allein,
wenn du dir das Band
der Gemeinschaft erhältst:
die Nächstenliebe.
(Edzard Schaper)

122
Der Abstand zum Mond
ist der Abstand zum Bildschirm.
Der Abstand zum Nächsten
mitunter der Abstand zum Mond.
(Heinrich Wiesner)

123
Das Schweigen
lässt sich nicht niederschreien.
(Bert Berkensträter)

124
Jede dunkle Nacht
hat ein helles Ende.
(Persisches Sprichwort)

125
Es ist unmöglich,
dass ein Mensch die Sonne schaut,
ohne dass sein Angesicht davon hell wird.
(Friedrich von Bodelschwingh)

126
Seit der Tod aufgekommen ist,
ist man seines Lebens nicht mehr sicher.
(Jüdisches Sprichwort)

127
Nicht erst an den Grenzen
unserer Möglichkeiten,
sondern mitten im Leben
muss Gott erkannt werden.
(Dietrich Bonhoeffer)

128
Zweifle nicht
an dem
der dir sagt
er hat Angst

aber hab Angst
vor dem
der dir sagt
er kennt keinen Zweifel
(Erich Fried)

129
Der Hastige
überspringt seine Gelegenheiten
(Albanisches Sprichwort)

130
Es ist eine Sache,
sich in sein Los zu schicken,
und eine andere,
sich schicken zu lassen.
(Bert Berkensträter)

131
Dem Vogel ist ein Zweig teurer
als ein goldener Käfig.
(Russisches Sprichwort)

132
Lebe jeden Tag,
denn er ist das Leben.
Das Gestern ist Vergangenheit
und das Morgen eine Vision.
Lebe jeden Tag,
denn er ist das Leben.
(Christiane Marloth)



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