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Aphorismen
und Sprichworte
- Teil 2 -
Ich freue mich über
weitere Aphorismen meiner BesucherInnen, die Ihr im "Gästebuch
für Eure Aphorismen" eintragen
könnt!
Letzte
Aphorismen
eingefügt am 16.01.2010
Es ist auch
Meinungsaustausch,
wenn man mit seiner Meinung zum Chef geht,
und mit dessen Meinung zurückkommt.
(Graffiti)
Wenn ein Kopf und ein Buch
zusammenstoßen
und es hohl klingt,
muß es nicht am Buch liegen.
(Georg Christoph
Lichtenberg)
Wer für alles offen
ist,
kann nicht ganz dicht sein.
(Graffiti)
Die leeren Fässer
machen den meisten Lärm.
(Lebensweisheit)
Ausdauer
wird früher oder später belohnt.
Meistens später.
(Wilhelm Busch)
Das ist ja der ganze Jammer:
Die Dummen sind so sicher
und die Gescheiten so voller Zweifel.
(Lebensweisheit)
Verbringe nicht die Zeit
mit der Suche nach einem Hindernis,
vielleicht ist keins da.
(Franz Kafka)
Wenn das einzige Werkzeug,
das du hast,
ein Hammer ist,
werden bald alle deine Probleme
wie Nägel aussehen.
(Chinesisches
Sprichwort)
Es ist besser,
geringe Taten zu vollbringen,
als große zu planen.
(Chinesisches
Sprichwort)
Es ist besser,
gelegentlich betrogen zu werden,
als niemandem mehr zu vertrauen.
(Astrid Lindgren)
Wenn jemand seufzt,
"das Leben ist schwer",
bin ich immer versucht zu fragen,
"verglichen womit?"
(Sidney J. Harris)
Eine Lösung
hätte ich,
aber die paßt nicht zum Problem.
(Beraterdilemma)
Erfolg
ist der Sieg der Einfälle über die Zufälle.
(Graffiti)
Wenn man nicht
weiß, was richtig ist,
soll man nicht tun, was falsch ist.
(Manfred Rommel)
Was kann an der Arbeit gut
sein,
wenn die Reichen sie den Armen überlassen?
(Anonym)
Der Vorteil der Klugheit
besteht darin,
daß man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
(Kurt Tucholsky)
Besuche geben immer
Anlaß zur Freude -
Wenn nicht bei der Ankunft, dann bei der Abreise.
(Lebensweisheit)
Um Träume zu
verwirklichen,
muß man wach werden!
(Graffiti)
Gelassenheit
ist eine Form des Selbstbewußtseins.
(Lebensweisheit)
Viele Menschen denken, sie
dächten bereits,
wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen.
(William James)
Auch Kränkungen
wollen gelernt sein,
je freundlicher, desto tiefer trifft's.
(Martin Walser)
Auch Ratschläge
sind Schläge.
(Graffiti)
Man kann die Welt
oder sich selbst ändern.
Das zweite ist schwieriger.
(Mark Twain)
Halte mich nicht
für dumm.
Überlaß es den anderen.
(Graffiti)
Mein Nachbar und ich haben
je ein Ei.
Wenn wir es tauschen, hat jeder weiterhin ein Ei.
Mein Nachbar und ich haben eine Idee.
Wenn wir diese austauschen, hat jeder von uns zwei Ideen.
(Chinesisches
Sprichwort)
Das Unmögliche:
das, was man nie versucht hat.
(Anonym)
Zwei Dinge sind unendlich:
das Universum und die menschliche Dummheit
- obwohl ich mir beim Universum nicht ganz sicher bin.
(Albert Einstein)
Ideale sind wie Sterne:
Man kann sie nicht erreichen,
aber sich an ihnen orientieren.
(Lebensweisheit)
Mit leerem Kopf
nickt sich's leichter.
(Lebensweisheit)
Der Pessimist
ist der einzige Mist,
auf dem nichts wächst.
(Alte Bauernregel)
Jedenfalls ist es besser,
ein eckiges Etwas zu sein,
als ein rundes Nichts.
(Friedrich Hebbel)
Rat sucht man oft gerade
dann,
wenn man schon die einzige Lösung kennt,
aber nichts davon wissen will.
(Erica Jong)
Wer zuletzt lacht,
hat es nicht eher begriffen.
(Graffiti)
Wir lieben die Menschen,
die frisch heraus sagen, was sie denken -
falls sie das gleiche denken wie wir.
(Mark Twain)
Irrtümer haben
ihren Wert,
jedoch nur hier und da.
Nicht jeder, der nach Indien fährt,
entdeckt Amerika.
(Erich
Kästner)
Wenn einem das Wasser bis
zum Hals steht,
soll man den Kopf nicht hängen lassen.
(Helmut Dippel)
Borge beim Pessimisten,
er rechnet sowieso nicht mit der Rückzahlung.
(Anonym)
Eine Angst vor einer
Zukunft, die wir fürchten,
können wir nur überwinden
durch Bilder von einer Zukunft,
die wir wollen.
(Wilhelm Ernst
Barkhoff)
Der einzig legitime Grund,
ein Kind zu bekommen,
ist die Freude am eigenen Leben.
(unbekannt)
Hoffnung
ist die zweite Seele der Unglücklichen.
(Johann Wolfgang von
Goethe)
"Das habe ich getan", sagt
mein Gedächnis.
"Das kann ich nicht getan haben" - sagt mein Stolz und bleibt
unerbitterlich.
Endlich - gibt das Gedächnis nach.
(Friedrich Nietzsche)
Im Leben gibt es zwei
Tragödien.
Die eine ist die Nichterfüllung eines Herzenswunsches.
Die andere ist seine Erfüllung.
(George Bernard Shaw)
It is better to travel
hopefully
than to arrive.
(R.L. Stevenson)
An einen Gott glauben
heißt sehen,
daß es mit den Tatsachen der Welt noch nicht abgetan ist.
(Ludwig Wittgenstein)
Andere durchschauen ist
Umsicht;
sich selbst durchschauen ist Einsicht.
(Lao-Tse)
Die Menschen sind nicht
immer, was sie scheinen, -
doch selten etwas Besseres.
(Gotthold Ephraim
Lessing)
Der verlorenste aller Tage
ist der,
an dem man nicht gelacht hat.
(Nicolas Champfort)
Gewiß ist es fast
noch wichtiger,
wie der Mensch das Schicksal nimmt, als wie es ist.
(Wilhelm von Humboldt)
Allzu oft verführt
uns ein falscher Stern!
Was man fürchtet, glaubt man leicht
und ebenso gern, was man wünscht oder hofft.
(Jean de Lafontaine)
Es ist gesünder,
nichts zu hoffen und das Mögliche zu schaffen,
als zu schwärmen und nichts zu tun.
(Gottfried Keller)
Warum ärgerst du
dich darüber,
daß Rosen Dornen haben;
Freue dich doch lieber daran,
daß der Dornenstrauch
Rosenblüten trägt.
(Aus dem Arabischen)
Zerstreutheit
ist Konzentration auf etwas anderes.
(Ralph Boller)
Ein gutes Gespräch
ist ein Kompromiß zwischen reden und zuhören.
(Ernst Jünger)
Wenn man sich für
einen Skeptiker hält,
tut man gut daran,
gelegentlich auch an seiner Skepsis zu zweifeln.
(Sigmund Freud)
Loyal sein heißt,
jemandem nur von vorne in den Rücken zu fallen.
(Graffiti)
Freund:
Jemand, der alles von dir weiß
und dich trotzdem gern hat.
(Elbert Hubbard)
Kein Akt der Freundlichkeit,
wie klein auch immer,
ist vergebens.
(Aesop)
Es dauert sehr lange,
bis man jung wird.
(Pablo Picasso)
Die Kraft verleiht Gewalt,
die Liebe Macht.
(Marie von
Ebner-Eschenbach)
Wer Schuldige sucht,
findet meist Gegner.
(Anonym)
Geizhälse sind
unangenehme Zeitgenossen,
aber angenehme Vorfahren.
(Victor de Kowa)
Gott schenkt uns die
Nüsse,
aber er knackt sie uns nicht auch noch auf.
(Russisches Sprichwort)
Die Summe der
Einzelinteressen ergibt nicht Gemeinwohl
sondern Chaos.
(Manfred Rommel)
Erbitte Gottes Segen
für die Arbeit,
aber verlange nicht auch noch, daß er sie tut.
(Heinrich Waggerl)
Bosheit
ist niemals einsam.
Sie hat zum ständigen Begleiter den
Neid.
(Peter E. Schumacher)
Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
(Franz von Assisi)
Phantasie ist wichtiger als
Wissen,
denn Wissen ist begrenzt.
(Albert Einstein)
Wer keinen Mut zum
Träumen hat,
hat keine Kraft zum Kämpfen.
(Anonym)
"Besser auf dem rechten Weg
hinken,
als festen Schrittes abseits zu wandern."
(Augustinus)
Der kürzeste Weg
zwischen zwei Menschen ist
ein Lächeln.
(Herkunft unbekannt)
Wer einen großen
Sprung machen will,
muss einige Schritte zurückgehen.
(Herkunft unbekannt)
Der ich bin,
grüßt sehnsüchtig den,
der ich sein möchte.
(Friedrich Hebbel)
Statt zu klagen
dass wir nicht alles haben,
was wir wollen,
sollten wir lieber dankbar sein,
dass wir nicht alles bekommen,
was wir verdienen.
(Dieter Hildebrand)
Dankbarkeit
ist
die Wachsamkeit der Seele
gegen
die Kräfte der Zerstörung
(Gabriel Marcel)
Gott schenkte
dir das Gesicht.
Lächeln musst du selbst
(Irisch)
Ob es Glück oder
Unglück
bringt, wenn einem eine
schwarze Katze über den Weg
läuft, hängt davon ab, ob man ein
Mensch ist oder eine Maus.
(Max O'Rell)
Der Gescheitere gibt nach!
Eine traurige Wahrheit,
denn sie begründet die Weltherrschaft
der Dummheit.
(Marie von
Ebner-Eschenbach)
Sorgen ertrinken nicht in
Alkohol
sie können schwimmen.
(Heinz
Rühmann)
Wenige Dinge auf Erden sind
lästiger
als die stumme Mahnung,
die von einem guten Beispiel ausgeht.
(Mark Twain)
Nur Pessimisten schmieden
das Eisen,
solange es heiß ist.
Optimisten vertrauen darauf,
dass es nicht erkaltet.
(Peter Bamm)
Wer bei sich selber nicht
zuhause ist,
ist nirgendwo zuhaus.
(Peter Horton)
Wer wenig bedarf,
der kommt nicht in die Lage,
auf vieles verzichten zu müssen.
(Plutarch)
Es gibt keine Wunder
für den,
der sich nicht wundern kann.
(Marie von
Ebner-Eschenbach)
Fürbitten
heißt:
jemandem einen Engel senden.
(Martin Luther)
Von den sicheren Dingen das
Sicherste
ist der Zweifel.
(Bertolt Brecht)
Nur wenige Menschen leben in
der Gegenwart.
Die meisten warten darauf,
demnächst zu leben.
(Jonathan Swift)
Unrecht tut oft derjenige,
der etwas nicht tut,
nicht nur der, der etwas tut.
(Marc Aurel)
Um die Wahrheit zu erfahren,
muss man den Menschen widersprechen.
(George Bernard Shaw)
Diskussion:
eine Methode, andere in
ihren Irrtümern zu bestärken.
(Ambrose Bierce)
Stelle beizeiten fest, bei
wessen Anblick
der Hund mit dem Schwanz wedelt.
(Stanislaw Lec)
Auch die Bretter,
die man vor dem Kopf hat,
können die Welt bedeuten.
(Werner Finck)
Ich stehe nur hinter einer
Regierung,
bei der ich nicht sitzen muss,
wenn ich nicht hinter ihr stehe.
(Werner Finck)
Der Eigennutz
spricht alle Sprachen
und spielt alle Rollen,
sogar die der Selbstlosigkeit.
(François de la Rochefoucault)
Ich vergebe
meinen Feinden,
aber ich merke mir ihre Namen.
(John F. Kennedey)
Der zum erstenmal an Stelle
eines Speeres
ein Schimpfwort benutzte,
war der Begründer der Zivilisation.
(Sigmund Freud)
Es gibt nur eine Sache auf
der Welt,
die schlimmer ist, als zitiert zu werden,
und das ist, nicht zitiert zu werden.
(Oscar Wilde)
Die Welt hat genug
für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht genug
für jedermanns Gier.
(Mahatma Gandhi)
Wir sind alle
Würmer.
Doch ich glaube,
dass ich ein Glühwürmchen bin.
(Winston Churchill)
Die Jugend
wäre eine viel schönere Zeit,
wenn sie erst später im Leben käme.
(Charlie Chaplin)
Wer noch niemals anderen
Leuten
auf die Füße getreten,
hat sich vermutlich noch niemals
von der Stelle bewegt.
(Franklin P. Jones)
Wenn du mich einmal
betrügst - Deine Schande
Wenn du mich zweimal betrügst - meine Schande.
(Aus China)
Wo ein Genie auftaucht,
verbrüdern sich die Dummköpfe.
(Jonathan Swift)
Gleichgültigkeit
ist die mildeste Form der
Intoleranz.
(Karl Jaspers)
Moralische
Entrüstung
ist der Heiligenschein
der Scheinheiligen.
(Helmut Qualtinger)
Der einzige,
der einen Ozelotpelz wirklich braucht,
ist der Ozelot.
(Bernhard Grzimek)
Wenn du die Menschen
glücklich machen willst,
dann beschenke sie nicht,
sondern nimm ihnen einige ihrer Wünsche.
(Epikur)
Sobald jemand in einer Sache
Meister geworden ist,
sollte er in einer neuen Sache
Schüler werden.
(Gerhard Hauptmann)
Man sollte niemals zu einem
Arzt gehen,
ohne zu wissen,
was dessen Lieblingsdiagnose ist.
(Henry Fielding)
Wo alle das Gleiche denken,
denkt keiner viel.
(Walter Lippmann)
Überzeugungen
sind oft
die gefährlichsten Feinde der Wahrheit.
(Friedrich Nietzsche)
Wenn dir einer mit dem Herzen
in der Hand kommt,
sieh dir zunächst einmal die Hand an.
(Henry Benrath)
Redefreiheit
gibt nicht das Recht,
in einem vollen Theater 'Feuer' zu brüllen.
(Morris Seidman)
Nichts
auf der Welt
ist so gerecht verteilt
wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt,
dass er genug davon habe.
(René Descartes)
Menschen
stolpern nicht über Berge,
sondern über Maulwurfshügel.
(Konfuzius)
Die Absicht
bestimmt die Sicht.
(Manfred Hinrich)
Die Zukunft ist
die Ausrede derer,
die in der Gegenwart nichts tun wollen.
(Harold Pinter)
Wer sich nicht
mehr wundern kann,
ist seelisch bereits tot.
(Albert Einstein)
Die beste
Tarnung
ist die Wahrheit -
die glaubt einem keiner!
(Max Frisch)
Wenn das Leben
dir 1000 Gründe zum Weinen gibt
zeig ihm,
dass es 1001 Gründe zum Lächeln gibt.
(Unbekannt)
Wer Weisheit
sucht,
ist weise,
wer glaubt, sie gefunden zu haben,
ist ein Narr
(Seneca)
Es ist keine
Schande nichts zu wissen,
wohl aber nichts lernen zu wollen.
(Platon)
Wer die Ideale
seiner Jugend verrät,
wird mit vorzeitigem Altern bestraft.
(Theodor W. Adorno)
Gesegnet seien
jene,
die nichts zu sagen haben
und den Mund halten.
(Oscar Wilde)
Die
Aktivität produziert Fehler,
aber nicht so große wie die Passivität.
(Pavel Kosorin)
Wer der Meinung
ist,
dass er für Geld alles haben kann,
gerät leicht in den Verdacht,
dass er für Geld alles zu tun bereit ist.
(Benjamin Franklin)
Ein
Schiff,
das im Hafen liegt,
ist sicher.
Aber dafür werden Schiffe
nicht gebaut.
(Englisches Sprichwort)
Tradition
ist die Bewahrung des Feuers
und nicht
die Anbetung der Asche.
(Unbekannt)
Humor und Geduld
sind Kamele,
mit denen wir
durch jede
Wüste
kommen.
(Phil Bosmans)
Die Geschichte
lehrt dauernd,
aber
sie findet keine
Schüler.
(Ingeborg Bachmann)
Die
Würde
muss es sich gefallen lassen,
dass sie manchmal
am Bart gezupft wird.
(Kurt Tucholsky)
Die großen Flüsse
brauchen die kleinen Wasser.
(Albert Schweitzer)
Jede Gabe ist auch
eine Aufgabe
(Käthe Kollwitz)
Können Sie mir sagen,
wo ich hin will?
(Karl Valentin)
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